Die Frauen Union Genthin und Umgebung konnte den Kandidaten für die Landtagswahl Thomas Staudt (Wahlkreis 05 Genthin) und den Kandidaten für die Bundestagswahl Gerry Weber (Wahlkreis 67 Börde – Jerichower Land) bei ihrer letzten Veranstaltung begrüßen.

Beide Kandidaten stellten sich den Anwesenden vor und erläuterten ausführlich ihre Schwerpunkte der zukünftigen politischen Arbeit. Thomas Staudt: „Die Menschen dieses Landes, speziell des Wahlkreises Genthin, stehen bei all diesen Überlegungen im Mittelpunkt. Ich möchte mich für die Menschen einsetzen, die die Stütze unserer Gesellschaft sind. Sie sollen es sein, die von einer konservativen Politik der CDU profitieren. Eine der wichtigsten Aufgabe eines Politikers muss es sein, zuzuhören und Probleme zu lösen. Wer den Blick und vor allem die Verbindung zu den Menschen verliert, für die er angetreten ist, kann nicht Politik in ihrem Sinne machen. Wer nicht mehr wahrnimmt, was seine Wähler bewegt, ignoriert die Basis seiner Arbeit.

Regionale Themen, u.a. die gekappte Fährverbindung Grieben-Ferchland wurden angesprochen: Thomas Staudt: „Aus meiner Sicht ist diese eine wichtige „Straße“, um die Regionen miteinander zu verbinden. Dieser Weg über das Wasser gehört dazu, um das Leben hier lebenswert zu machen, um Menschen und Regionen zu verbinden, Arbeiten links und rechts der Elbe zu ermöglichen.“

Bundeskandidat Gerry Weber: „Ich bin mit ganzem Herzen Sachsen - Anhaltiner. Hier fühle ich mich wohl. Die Entwicklungen, die ich in der Stadt Burg und in der Region wahrnehme - auch in meinem Heimatort Güsen – sind überaus positiv. Viele Straßen sind erneuert worden. Die Orte sehen frisch und gepflegt aus. Aber Vieles fehlt noch. Schnelle Datenleitungen sind ein „Muss“ auch für die kleinste Gemeinde. Sonst gelingt es nicht, Arbeit und Leben auch im ländlichen Bereich miteinander zu vereinbaren. Die Betriebe hier im Wahlkreis brauchen Unterstützung, um dem zunehmenden Konkurrenzdruck aus den Boomregionen unseres Landes und den internationalen Großplayern standzuhalten. Dafür möchte ich mich einsetzen. Und dafür, dass es wieder „In“ wird, auf dem Land zu leben, in kleinen Dörfern und Gemeinden, wo Nachbarschaft und Zusammenhalt noch großgeschrieben werden.

Ich halte die Beschränkung von Hilfen für Häuslebauern und Kultur in Ballungszentren für einen absurden Irrweg. Nicht Leuchttürme braucht das Land, sondern lebenswerte Gemeinden, die über einen funktionierenden Nachverkehr vernetzt sind. Diese Entwicklung muss mit einer belastbaren Verbindung zur Landeshauptstadt und nach Berlin verbunden werden. Sie muss auch funktionieren, wenn der Verkehr auf der Bundesautobahn A2 durch Baustellen und Unfälle eingeschränkt ist. Aktuell ist das eine Katastrophe! Die Menschen in den Gemeinden und Städten sind die Motoren der Entwicklung. Für sie möchte ich mich im Bundestag einsetzen. Sie sind meine Auftraggeber, ihnen bin ich verpflichtet.“

Die anschließende Diskussionsrunde wurde genutzt, viele Fragen an die Kandidaten zu stellen. Die Frauen Union Genthin sichert im Anschluss die Unterstützung beider Kandidaten zu.

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